Gute Appetitzügler

Wirksam abnehmen mit guten Appetitzüglern

Gute Appetitzügler sind gefragt. Wer möchte nicht mithilfe einer Pille sein Heißhungergefühl dämpfen, um weniger zu essen und seine Pfunde schmelzen zu sehen? Viele der rezeptpflichtigen "schnellen Pillen" wie Norpseudoephedrin oder Fenfluramin werden mittlerweile nicht mehr angeboten. Sie verursachten erhebliche Nebenwirkungen wie Herzrasen, Lungenhochdruck oder gar Süchtigkeit. Andere gute Appetitzügler sind weiterhin erhältlich.

Wer sie anwendet, sollte sich vor seiner Diät allerdings genauestens informieren und den Hausarzt zu Rate ziehen. Die durch Appetitzügler unterstützte Gewichtsabnahme erfordert in jedem Fall eine Umstellung zur gesunden und kontrollierten Ernährung. Ausreichend zu schlafen und zu trinken ist während der Diät ebenso wichtig wie Stressabbau und tägliche Bewegung.

Appetitzügler, die das Hungergefühl dämpfen

Appetitzuegler

Rezeptpflichtig werden Diätpillen angeboten, die den Wirkstoff Phenylpropanolamin enthalten. Dieses Amphetamin-Derivat dämpft das Hungergefühl im zentralen Nervensystem und trägt zur Sättigung bei. Der selbe Wirkstoff ist auch in Erkältungsmitteln enthalten. Da Phenylpropanolamin das Herz-Kreislauf-System erheblich belastet, wird dieser wirksame Appetitzügler nur kurzfristig und bei erheblichem Übergewicht verordnet. Seine Einnahme verlangt einen engmaschig überwachten Ernährungsplan.

Zu den in Deutschland inzwischen nicht mehr zugelassenen, im Internet-Handel jedoch weiterhin erhältlichen guten Appetitzüglern mit Rezeptpflicht gehören Schlankheitspillen, die den Wirkstoff Sibutramin enthalten. Auch diese Appetitzügler dämpfen das Hungergefühl der Gehirn-Rezeptoren. Sie können jedoch Magenschmerzen, Schlaf- und Sehstörungen auslösen, zu Übelkeit und zu Durchfall führen. Deshalb sollte, wer sie einnimmt, sich in jedem Falle mit seinem Hausarzt abstimmen und einen Diätplan besprechen.

Appetitzügler, die den Fettstoffwechsel blockieren

Als verschreibungspflichtige Appetitzügler haben sich ebenso Medikamente etabliert, die die Aufnahme von Nahrungsfett durch den Körper blockieren. Sie enthalten den Wirkstoff Orlistat, der drei Viertel des aufgenommenen Nahrungsfettes im Verdauungstrakt bindet und dafür sorgt, dass die Fette sofort wieder ausgeschieden werden. So wird bei einer fett- und kalorienreduzierten Diät erreicht, dass pro reduziertem Kilo Körpergewicht ein halbes Kilo extra abgenommen wird.

Allerdings sollte auch Orlistat nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da es die Enzyme der Bauchspeicheldrüse hemmt, was zu Nierenbeschwerden führen kann. Auch die Verstoffwechselung der Vitamine wird durch Orlistat beeinträchtigt. Die Fettblocker-Diät kann somit nur eine Unterstützung zu Beginn der Gewichtsabnahme sein. Sie sollte durch Vitamin-Zusatzpräparate begleitet sein. Langfristig sollte dann die Ernährung auf gesunde Mischkost umgestellt werden.

Rezeptfreie, natürliche gute Appetitzügler

Die Alternative zu chemischen Diätpillen sind Appetitzügler auf natürlicher Basis, die im Internet, in Apotheken und Reformhäusern frei erhältlich sind. Auf homöopathischer Basis dämpfen Cefamadar und Elian das Hungergefühl. CM3 und Matricur enthalten Zellulose sowie Kollagen, die im Magen mit Flüssigkeit aufquellen und schnell sättigen. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist Bedingung für die Diät mit den Quellstoffen, sonst können sie zur Verstopfung bis hin zum Darmverschluss führen. Gleiches gilt für Präparate, die asisatischen Konjakwurzel-Extrakt enthalten. Guarana, Himbeer-Ketone, Acaibeeren-Extrakt und grüner Tee hemmen die Fettverbrennung ebenso wie Glucosamine aus Meerestier-Extrakt.

Zu den besten natürlichen Appetitzüglern zählt der Hoodia-Extrakt. Der hungerstillende Wirkstoff der Hoodia-Kaktuspflanze steuert den Blutzuckerspiegel und bewirkt die schnelle Sättigung. Wie bei allen Appetitzüglern kehrt der Appetit nach Absetzen des Wirkstoffs jedoch zurück. Auch die Hoodia-Diät kann deshalb bestenfalls ein Einstieg sein in eine gesund, fett- und kalorienreduzierte Kostumstellung.

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